Vorausschauende Kommunalpolitik sorgt auch in Corona-Zeiten für stabile Haushaltszahlen

Nidderau. Bereits in den Haushaltsjahren 2018 (272.000 € Überschuss im ordentlichen Ergebnis) und 2019 (vorläufig 1,6 Mio. € Überschuss im ordentlichen Ergebnis) hat die Stadt Nidderau die Trendwende geschafft und wieder positive ordentliche Ergebnisse erzielt. Auch wenn die unpopuläre Anhebung der Steuersätze in 2018 für die darauffolgenden Jahre 2019 und 2020 allen Beteiligten schwergefallen ist, war dies der richtige Schritt um Nidderau für die Zukunft sicher aufzustellen. Die Maxime ist eindeutig: „Die Hessenkasse hat uns geholfen die Altschulden abzubauen, aber wird auch die Haushalte der nächsten 20 Jahre belasten. Daher ist es primäres Ziel auch in den kommenden Nidderauer Haushalten ein positives ordentliches Ergebnis auszuweisen. Der Dank gilt hier den Nidderauer Bürgerinnen und Bürgern und den ortsansässigen Gewerbetreibenden, die so helfen die hohe Lebensqualität in Nidderau zu sichern“ stellt Erster Stadtrat Rainer Vogel fest.

Die aktuelle Coronapandemie zeigt wie wichtig es ist die eigene Finanzkraft zu stärken und dass sich der Weitblick der Vergangenheit für die Haushaltsplanungen 2021/2022 auszahlt. Die Hochrechnungen ergeben, dass trotz deutlicher Einbußen bei wiederkehrenden Erträgen, wie beispielsweise den Einkommensteueranteilen, auch im Jahr 2020 mit einem positiven ordentlichen Ergebnis und einem Zahlungsmittelüberschuss am Ende des Jahres 2020 gerechnet werden kann.

Entgegen des landesweiten Trends kann Nidderau die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nicht nur konstant halten, es zeichnet sich sogar eine Steigerung bis zum Jahresende ab. „Hier gilt der Dank unseren Nidderauer Unternehmen“ betont Bürgermeister Gerhard Schultheiß und erinnert mit Bezug auf das Plus an Gewerbesteuer daran, dass im Zusammenwirken von Manfred Reuter (ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher), Monika Rölling (Erste Stadträtin) und ihm schon vor zwei Jahrzehnten die Ansiedlung von Unternehmensgruppen gelang, deren Erträge auch in früheren Jahren immer wieder für zusätzliche positive fiskalische Ausschläge gesorgt haben.

Dies alles sind Parameter, die auch für den neuen Doppelhaushalt helfen, die Steuersätze stabil zu halten und mittelfristig auch wieder eine Senkung der ins Auge zu fassen. Der Blick auf die hessischen Kommunen, einige davon auch im Main-Kinzig-Kreis, zeigt, dass dort erhebliche Erhöhungen bei der Grundsteuer zum Haushaltsausgleich unerlässlich sind. Die Steuerhebesätze für den Doppelhaushalt 2021/2022 bleiben stabil, eine Erhöhung ist nicht geplant.“, betont Erster Stadtrat Rainer Vogel.

Quelle: 
Magistrat der Stadt Nidderau

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