Feuerwehr Hanau – arbeitsreiches Wochenende und schlimme Überraschung

Auf ein arbeitsreiches Wochenende kann die Feuerwehr Hanau zurückblicken. Alles in allem stellte sich das Einsatzgeschehen als „normales Tagesgeschäft“ aus Sicht der Feuerwehr dar. Neben insgesamt 3 Feueralarmen durch Brandmeldeanlagen wurden noch zwei Ölspuren, eine Tierrettung, ein Pkw-Brand sowie einmal Wasser in Gebäude abgearbeitet. Auch die zwei gemeldeten Feuer in Wohngebäuden stellten sich als angebrannte Speisen heraus. Darüber hinaus wurden noch drei nachbarliche Hilfen in Erlensee, Rodenbach und Großkrotzenburg geleistet. Alles in allem waren rund 150 Einsatzkräfte aus dem Ehren- und dem Hauptamt im Einsatz.

Eine schlimme Überraschung erlebte allerdings die Einsatzabteilung Großauheim. Bei einem turnusmäßigen Arbeitsdienst, zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft, wurde an einem Löschfahrzeug im linken Vorderreifen eine Nagelplatte gesichtet. Diese wurde vermutlich im Bereich der NATO-Rampe bei dem letzten Einsatz zur Personenrettung aus dem Main „eingefangen“. Entsprechende Berichte über eben solch gefundene Nagelplatten in diesem Bereich gibt es seit Anfang November. Diese wurden über die sozialen Medien geteilt. Aus Sicht der Feuerwehr ist dies mehr als ärgerlich, wird doch durch Auslegen dieser Nagelplatten mit der Sicherheit von den Fahrzeuginsassen, nicht nur der Feuerwehr, „gespielt“. Nicht auszudenken ist, wenn der Reifen je nachdem wo die Beschädigung den Pneu zerstört, während der Fahrt platzt und das Löschfahrzeug mit 8 ehrenamtlichen Einsatzkräften verunfallt.

Glücklicherweise ist im aktuellen Fall nichts passiert. Der Schaden am Reifen wird in der Folge von der Allgemeinheit (über Steuereinnahmen im städtischen Haushalt) getragen. Dass dieser Fall an die Ermittlungsbehörden übergeben wird ist selbstredend.

Quelle: Feuerwehr Hanau (Markus Doose)

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