MKK: „Lockdown-Entscheidung ist richtig und wird helfen, Leben zu retten“

Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann begrüßen bundeseinheitliche Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung

13.12.2020. – Mit großer Erleichterung und Zustimmung hat die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises auf die Ankündigung zum bevorstehenden bundesweiten Lockdown ab Mittwoch reagiert: „Die Entscheidung, die Bund und Länder getroffen haben, ist richtig und entspricht dem, was wir seitens des Main-Kinzig-Kreis angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens auch dringend gefordert haben“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

„Wir begrüßen es deshalb ausdrücklich, dass jetzt nach zähem Ringen endlich eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland gefunden wurde. Das ist für uns als kommunale Entscheidungsträger, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Signal und bietet für die nächsten Wochen trotz aller damit einhergehenden Erschwernisse vor allem auch Planungssicherheit“, so die Kreisspitze. Zu begrüßen sei auch die Ankündigung, wirtschaftliche Hilfe für solche Unternehmen zu leisten, die wegen des Lockdowns kurz vor Weihnachten schließen müssen. „Die Menschen brauchen eine Perspektive und die Gewissheit, dass sie nicht allein gelassen werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir bitten jeden Einzelnen darum, die neuerlichen Einschränkungen, die uns alle schmerzhaft treffen, gemeinsam mitzutragen“, so die inständige Bitte von Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

„Jeder zusätzliche Tag, an dem es uns gelingt, nicht notwendige Kontakte zu verringern, ist für die Pandemie-Bekämpfung ein gewonnener Tag und rettet Menschenleben“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Bürgerinnen und Bürger zwischen Maintal und Sinntal, die seit Monaten auf vieles verzichten und sich einen normalen Alltag herbeisehnen, bitten Stolz, Simmler und Ottmann weiterhin um die so dringend notwendige Disziplin, um jetzt die Krankenhäuser und Pflegeheime vor einer drohenden Überlastung zu schützen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssystem arbeiten hart an der Belastungsgrenze. Die Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist mehr als besorgniserregend Helfen Sie bittet jetzt alle mit ganzer Kraft mit, damit wir im Main-Kinzig-Kreis die Auswirkungen der Pandemie nicht mit voller Härte zu spüren bekommen. Und dazu gehört es eben nach wie vor, alle nicht dringend erforderlichen Kontakte untereinander auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Wir haben bereits im Frühjahr gesehen, dass dies eine wirkungsvolle Methode ist, um die Ausbreitung des Coronavirus merklich zu verlangsamen“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Das werde auch spürbar dabei helfen, die Kontaktpersonen schneller zu ermitteln und damit weitere Ansteckungen zu verhindern. „Der Lockdown wird uns hoffentlich die nötige Zeit verschaffen, damit wir die Impfungen im nächsten Jahr zügig vorantreiben können und unserem Ziel, wieder Normalität in unsere Leben zurückzubringen, deutlich näherkommen.“ Bis es soweit sei, müsse jedoch gleichzeitig noch stärker daran gearbeitet werden, die älteren und gefährdeten Gruppen zu schützen.

Für die verbleibenden Tage bis zum Lockdown bittet die Kreisspitze außerdem darum, die Geschäfte und Innenstädte nur in wirklich dringenden, notwendigen Fällen aufzusuchen, um nicht eine zusätzliche Ansteckungsgefahr durch große Menschenmengen zu riskieren. „Die Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, bleiben weiterhin geöffnet, so dass sich niemand Sorgen um Nachschub machen muss. Und zum Weihnachtsfest können auch selbstgebastelte Gutscheine verschenkt werden, die nach dem Lockdown eingelöst werden können“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

Die Kreisspitze kündigte für Montag ebenfalls Gespräche mit den verantwortlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 29 Kommunen an, um den angekündigten Lockdown im Main-Kinzig-Kreis bestmöglich vorzubereiten.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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