Ostheimer Züchter spenden Kaninchen als Weihnachtsbraten für bedürftige Mitbürger

Über 20 vom Kaninchenzuchtverein H 445 Ostheim für bedürftige Nidderauer Familien gespendete Kaninchen freuten sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß (links) und Erster Stadtrat Rainer Vogel (rechts). Bei der Übergabe waren auf das Vereinsgelände Willi Müller (Hausmeister der Stadt), Zuchtbuchführer Peter Mehrling, Vereinsstatistiker Manfred Hermsdörfer, Kassierer Werner Nussbaum und Vorsitzender Gerd Kurz (von links) gekommen.

Es ist schon seit vielen Jahre gute Tradition, dass Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins H 445 Ostheim mehrere ihrer Tiere als Weihnachtsbraten für bedürftige Familien zur Verfügung stellen und der Stadt zur Verteilung überlassen. Selbst im Corona-Jahr setzten die Züchter diese Tradition fort, obwohl sie selbst unter der Pandemie zu leiden hatten und wegen des Ausfalls von diversen Veranstaltungen finanziell gebeutelt wurden. Trotzdem übergaben Vorsitzender Gerd Kurz und weitere Vorstandsmitglieder dieser Tage auf dem Vereinsgelände „In den Borngärten“ an Bürgermeister Gerhard Schultheiß und den Ersten Stadtrat Rainer Vogel zwanzig tiefgefrorene und bratfertig gemachte Kaninchen, die einen mittleren dreistelligen Euro-Wert darstellen.

Wir freuen uns jedes Jahr, dass die Züchter so großzügig sind und an Mitbürger denken, denen es nicht so gut geht und die sich an Weihnachten über einen leckeren Braten freuen“, stellten die beiden Hauptamtlichen fest. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich ein Verein schon seit vielen Jahren Gedanken darüber macht, wie er im Rahmen seiner Möglichkeiten Menschen auf der Schattenseite des Lebens helfen kann. Trotz der finanziellen Einschränkungen im Corona-Jahr, die allerdings durch großzügige Spenden der Mitglieder gelöst werden konnten, stehe der Kaninchenzuchtverein H 445 Ostheim noch relativ gut da. 18 bis 20 Mitglieder seien aktive Züchter und man hoffe, dass zwei Kinder eines Züchters demnächst ebenfalls dieses Hobby ergreifen würden, berichtete Kurz, der in zwei Jahren auf 50 Jahre als Vereinsvorsitzender zurückblicken kann. 2022 könnten die Ostheimer Kaninchenzüchter zudem auch den 100. Geburtstag des Vereins feiern, blickte Gerd Kurz in die Zukunft.

Quelle: Stadt Nidderau

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