Bruchköbel: Hochwasserlage Januar 2021

Die Stadt Bruchköbel ist glimpflich durch die Hochwasserlage Ende Januar gekommen. „Die Investitionen in den Hochwasserschutz der letzten Jahre haben sich ausgezahlt“, resümierte Bürgermeisterin Sylvia Braun am Sonntagabend. Die Staustufe in Niederissigheim konnte die aus der Wetterau kommenden Wassermassen dosiert genug aufhalten, um eine Überflutung der tiefer gelegenen Innenstadt zu verhindern. „Dass alles reibungslos abgelaufen ist, verdanken wir aber auch sehr engagierten Mitarbeitern unserer Stadtverwaltung. Ihr Einsatz hat unsere Keller und die Stadt vor Überflutungen und Schäden bewahrt“, ist sich Braun sicher.

Auch die Feuerwehr verzeichnete nach Angaben von Bruchköbels Stellv. Stadtbrandinspektor Matthias Schmidt keine örtlichen Einsätze im Zusammenhang mit der Flut. „Wir haben lediglich Kräfte der Abteilungen Rossdorf und Innenstadt für einige Stunden zur Unterstützung nach Maintal entsandt, um dort Sandsäcke zu füllen und logistisch zu unterstützen“, sagte Schmidt. Diese nachbarschaftliche Hilfe sei laut Schmidt eine Selbstverständlichkeit. „Der ganze Main-Kinzig-Kreis hat hier vorbildlich Hand in Hand zusammengearbeitet“, lobte Schmidt die überörtliche Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen.

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Nach aktuellen Messungen gehen die Pegelstände im Stadtgebiet derzeit zurück. Am Samstagvormittag noch, staute sich das Wasser vor der Staustufe in Niederissigheim auf rund 1,90 Meter. Am Sonntagnachmittag ging der Pegel dort auf 1,15 Meter zurück. Trotz des Rückgangs blieb die Krebsbachaue bei Oberissigheim weiterhin noch überflutet. Bürgermeisterin Braun mahnte weiterhin zur Vorsicht: „Einige Wege werden in den kommenden Tagen weiterhin gesperrt bleiben. Zudem gilt besonders bei Bäumen erhöhte Aufmerksamkeit. Durch den aufgeweichten Boden besteht generell die Gefahr von Baumbruch.“

Quelle und Fotos: Sehring, Thoran, FF Stadt Bruchköbel-Innenstadt

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Weiterer Impfstoff angekündigt: Im Januar nur drei Lieferungen – dann wöchentlich

Die nächste Impfstoff-Lieferung ist für den 8. Januar 2021 angekündigt. Hessen soll dann rund 49.000 Impfdosen erhalten. Die darauffolgenden Lieferungen mit jeweils weiteren rund 49.000 Dosen hat der Bund für den 18. und den 25. Januar 2021 terminiert. Ab dann sollen wöchentlich jeweils montags Lieferungen erfolgen. Im Januar erhalten alle Bundesländer zunächst drei Lieferungen.

Erste Impfzentren öffnen am 19. Januar – Anmeldung ab 12. Januar für über 80-Jährige möglich 

Verbunden mit der Ankündigung des Bundes, dass ab 18. Januar wöchentlich weitere Impfstoff-Lieferungen folgen, öffnen in Hessen ab dem 19. Januar 2021 die ersten sechs Regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Ab dem 12. Januar 2021 können sich Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe für ihren persönlichen Impftermin anmelden (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen weiter unten). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind. Zwei Wege führen für Angehörige der ersten Gruppe zum persönlichen Impftermin: Telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder Onlineanmeldung über die Webseite impfterminservice.de.

Hinweis: Da noch nicht ausreichend Impfstoffe für alle Personen der höchsten Priorisierungsgruppe zur Verfügung stehen, richtet sich die Anzahl der verfügbaren Termine zunächst auch nach Menge des verfügbaren Impfstoffs.
 

Informationsangebote für Sie

Wer sich schon vorher über die Schutzimpfung in Hessen informieren möchte, kann auf das Informationsangebot unter corona.hessen.de oder auf die Webseite des Robert Koch-Instituts zurückgreifen. Für allgemeine Fragen steht das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung zur Verfügung: 0800 555 4666. Das Land Hessen wird darüber hinaus alle über 80-Jährigen schriftlich über das Anmeldeverfahren informieren.

Der Hessische Innenminister Peter Beuth und der Hessische Gesundheitsminister Kai Klose erklärten: „Wir wollen so zügig wie möglich bei den so wichtigen Schutzimpfungen vorankommen. Wir sind auf einem guten Weg. Die mobilen Impfteams sind seit Impfstart unterwegs. Noch im Januar wird in Hessen ein großer Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterschaft der Alten- und Pflegeheime geimpft sein. Angesichts noch überschaubarer Impfstoffmengen können zunächst nur sechs Regionale Impfzentren öffnen und auch diese werden noch nicht unter Volllast laufen. Dennoch werden tausende Bürgerinnen und Bürger wöchentlich landesweit ihre Schutzimpfung erhalten können. Sobald eine erhöhte Impfstoffproduktion und Zulassungen für wirksame Impfstoffe in Europa erfolgen, können wir unsere weiteren Impfzentren öffnen. Aktuell hat aber noch der Schutz in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für das Personal in den besonders belasteten Krankenhäusern höchste Priorität.“

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Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem neuen Magazin. Die alte Webseite (Nidderecho) steht Euch noch ein paar Wochen zur Verfügung, wird aber nicht mehr mit neuen Artikeln gefüllt. Ab sofort geht es weiter als

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