Main-Kinzig-Kreis fördert Wohnbauprojekt in Nidderau

478.000 Euro aus dem Kreisprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Für das Wohnbauprojekt in der Konrad-Adenauer-Allee/Ecke Auerweg erhält die Stadt Nidderau vom Main-Kinzig-Kreis einen Zuschuss über 478.000 Euro. „Nidderau hat sich in den zurückliegenden Jahren gut entwickelt und gehört zu den wachsenden Kommunen bei uns im Main-Kinzig-Kreis. Dies führt aber auch dazu, dass bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, gerade in der prosperierenden Rhein-Main-Region. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehört deshalb zu den zentralen Herausforderungen auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass sich die Stadt Nidderau gemeinsam mit der ABG Frankfurt auf den Weg gemacht hat, ein entsprechendes Projekt umzusetzen“, erklärte Landrat Stolz. Mit der Förderung soll der festgelegte Mietzins von 7,50 Euro je Quadratmeter in den 32 entstehenden Wohneinheiten dauerhaft niedrig bleiben.

Die Wohnungen entstehen auf städtischem Grund, die – im Rahmen einer Erbpachtregelung – durch die ABG Frankfurt gebaut und durch die Stadt Nidderau gemietet werden. Vor den Toren Frankfurts sei der Druck auf dem Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren immer größer geworden, berichtete Gerhard Schultheiß. Auch die Corona-Krise habe daran nichts grundlegend geändert. Insofern seien geförderte Projekte unerlässlich, um Haushalten mit kleineren Einkommen weiterhin eine Heimat zu bieten.

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Landrat Thorsten Stolz kann dies nur bestätigen. „Die Nachfrage nach gefördertem Wohnraum ist im Westkreis nach wie vor hoch. Es sind noch eine Reihe von Projekten in der Entwicklung, es erreichen den Kreis auch noch Anfragen. Dazu ist schon mal so viel zu sagen: Das Programm läuft weiter und wird im Kreistag von einer breiten politischen Mehrheit getragen“, so Stolz. So hat der Main-Kinzig-Kreis bislang Projekte beispielsweise in Maintal, Erlensee, Rodenbach, Hasselroth und Wächtersbach gefördert.

Im konkreten Fall in Nidderau entstehen 32 Wohnungen. Davon werden sechs komplett barrierefrei geplantEs handelt sich um eine kommunale Initiative, die seit 2016 durch das kreiseigene Wohnbauförderprogramm finanziell bezuschusst werden kann. Das Programm ist seinerzeit ins Leben gerufen worden, um nicht nur den Wohnungsbau insgesamt anzukurbeln, sondern auch die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum, insbesondere im Westkreis zu ermöglichen. 

Gerhard Schultheiß und Thorsten Stolz waren sich darin einig, dass das kreiseigene Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ein wichtiges Programm sei. Beide blicken aber auch nach vorne und betonen, dass es noch weitere Schritte geben müsse. Wichtig aus ihrer Sicht auch die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft, um gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in Eigenverantwortung entsprechende Projekte vor Ort umzusetzen. Über eine eigene Wohnungsbaugesellschaft könne der Main-Kinzig-Kreis „aus unserer festen Überzeugung heraus noch mehr Verantwortung in diesem wichtigen Handlungsfeld übernehmen“, so Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Gerhard Schultheiß.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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