Digitaler Talk der CDU Schöneck beschäftigt sich mit Gewerbeansiedlung, Glasfaserausbau und Gründungszentrum

CDU Veranstaltungsreihe „Nachgefragt” zum Thema Wirtschaft:

Digitaler Talk der CDU Schöneck beschäftigt sich mit Gewerbeansiedlung, Glasfaserausbau und Gründungszentrum

Die örtlichen Mittelständler und Handwerks- und Gewerbebetriebe haben dieser Tagen Gehör bei der Schönecker CDU gefunden – im Rahmen eines digitalen Talks der neuen Reihe Nachgefragt”. Wir wollten wissen, wo der Schuh drückt und über aktuelle Themen informieren”, so CDU-Vorsitzender Andreas Zeller, der als Referenten den Landtagsabgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, sowie den CDU-Kreisbeigeordneten und Wirtschaftsdezernenten des Main-Kinzig-Kreises, Winfried Ottmann, begrüßen konnte.

In Anbetracht der regionalen Entwicklung im Umland werde Schöneck in Zukunft eine geografisch wichtige Rolle einnehmen. Davon soll laut CDU auch der örtliche Mittelstand profitieren und seine Entwicklung in der Region unterstützt werden. „Schöneck hat im Vergleich zu Nachbarkommunen aber immer noch verhältnismäßig wenig Gewerbe”, stellt Carina Wacker, Kandidatin für die Schönecker Gemeindevertretung fest. Es sei in den letzten Jahren aber gelungen, qualitativ hochwertige Bauplätze für eingesessene und neue Firmen im Gewerbegebiet Kilianstädten Nord zu schaffen. Diese habe sich erkennbar positiv auf Arbeitsplätze und Gewerbesteuer ausgewirkt. „Es ist unser Ziel, auch in den nächsten Jahren durch eine aktive Wirtschaftsförderung weitere Firmen in einer möglichst breiten Diversität und mit attraktiven Arbeitsplätzen nach Schöneck zu holen und den bisher ansässigen Firmen und Betrieben bei der Expansion zu helfen”, so Carina Wacker, die auf die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Kilianstädten Nord verweist. Hier sei auch eine optimale Anbindung an die L 3009 wichtig. Heiko Kasseckert konnte hier zudem berichten, dass seitens Hessen Mobil vorgesehen sei, 2022 mit der Ausbaumaßnahme der Landesstraße zwischen Kilianstädten und Windecken zu beginnen.

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Ebenso wichtig für die Zukunftsfähigkeit des Gewerbestandorts Schöneck seien schnelles Internet und der Glasfaseranschluss der Gewerbegebiete. Der Main-Kinzig-Kreis gehöre bereits zu den führenden Breitband-Regionen, der FTTH-Ausbau (fibre to the home = Glasfaser bis ins Haus) habe nun letztes Jahr im Kreis begonnen und sei mittlerweile in vollem Gange. Winfried Ottmann, der als Dezernent auch für die digitale Infrastruktur zuständig und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH ist, konnte für Schöneck die frohe Kunde überbringen, dass in der Gemeinde über 2100 Gebäude mit FTTH ausbaubar sind und damit Glasfaser bis ins Haus erhalten werden – „das wird ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für Schöneck werden”, so Andreas Zeller, der berichten konnte, dass die notwendigen Beschlüsse auf Vorschlag des Dezernenten Winfried Ottmann durch den Kreistag bereits gefasst wurden.

Dass an der digitalen Gesprächsrunde der CDU auch der Geschäftsführer des Kiliane Gründerzentrums, Stephan Koehnen, teilnahm, ermöglichte es, auch die Thematik Unternehmens- und Existenzgründung in den Blick zu nehmen. Aus erster Hand informierte Koehnen, der bereits seit 1999 am Standort Kilianstädten tätig ist, vom neuen Gründerzentrum, das ein- und zweigeschossige Hallen am südlichen Ortseingang im Kreuzungsbereich von L 3008 und L 3009 umfasst. Hier wird für Startup-Unternehmen die Möglichkeit geboten, Büro-, Werkstätten- oder Lagerräume anzumieten. Besonders die Nutzung der betriebseigenen Maschinenparks für Holz-, Metall- und Kunststoffbearbeitung kann jungen Start-Ups bei ihren ersten Schritten auf dem freien Markt unterstützen. „Auch die Gemeinde Schöneck sollte in Abstimmung mit dem Main-Kinzig-Kreis ihren Beitrag zum Erfolg dieses Schönecker Gründerzentrums leisten”, so die CDU, die den digitalen Dialog unter dem Motto „Nachgefragt” bereits am 17. Februar zu den Themen Mobilität und Verkehr fortsetzen wird, um auch in Zeiten der Kontaktbeschränkung mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Quelle: CDU Schöneck

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