Fritz Schüßler wird nach 24 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit verabschiedet

Mit Durchhaltevermögen und Kampfgeist – auch überparteilich

Fritz Schüßler wird nach 24 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Mitglied der Betriebskommission der Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises verabschiedet

Ronneburg. – Nach 24 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Mitglied der Betriebskommission der Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises wurde der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Fritz Schüßler im Rahmen der jüngsten Sitzung feierlich verabschiedet. Seit 1997 gehörte Schüßler ehrenamtlich dem Gremium an und hat in dieser Zeit viele Neuerungen und Entwicklungen mit auf den Weg gebracht.

In dieser Zeit prägte Schüßler vor allem die Entwicklung des Jugendzentrums Ronneburg entscheidend mit, begleitete viele Veränderungen konstruktiv. Der Vorsitz der Betriebskommission wechselte in dieser Zeit viermal und Schüßler stand auch zwei Betriebsleitern mit Rat und Tat zur Seite. Leitende Funktion in den Einrichtungen hatte zunächst Bernd Kröll inne, bevor Reinhold Walz diese Aufgabe im Jahr 2003 übernahm. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Vorsitzende der Betriebskommission, würdigte, auch im Namen ihrer Vorgänger Karl Eyerkaufer, Landrat a.D., Dr. André Kavai und Matthias Zach, Schüßlers Wirken in der Betriebskommission. „Er hat stets aktiv und überparteilich für seine Anliegen gekämpft. Das Haus ist so zu einem festen Bestandteil der kreiseigenen Sozialstruktur geworden“, so Simmler. Mit Schüßlers Hilfe sei „das Jugendzentrum erwachsen geworden, ein Ort, an dem heute neben Freizeit und Sport auch Bildung und Ausbildung stattfinden“.

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Der pensionierte Pädagoge Schüßler hatte auch das Jugend- und Familiengästehaus in Bernau im Schwarzwald, das neben der Einrichtung in Ronneburg dem Kreis gehörte und 2009 auf Beschluss des Kreistages verkauft wurde, mit seinen Schülern gern besucht und lange für dessen Erhalt gestritten. Beide Einrichtungen fanden in Schüßler einen starken Fürsprecher, der in zahlreichen Diskussionen mit politischen Vertretern Kampfgeist und Durchhaltevermögen bewiesen habe, erinnerten sich Weggefährten. Schüßler begleitete zahlreiche Schritte der grundlegenden Sanierung und Modernisierung in der beliebten Freizeit- und Tagungsstätte in Ronneburg. Er setzte sich für die Einrichtung eines Breitbandanschlusses und den Ausbau des WLAN-Netzes ein. In den letzten Jahren unterstützte Schüßler zudem Bemühungen, das Qualitätsniveau weiter anzuheben und gleichzeitig vorhandene Einschränkungen in der Einrichtung abzubauen. So entstanden mit dem im Jahr 2019 eingeweihten Gästehaus F vor Ort erstmals komplett barrierefreie Übernachtungsmöglichkeiten.

Schüßler war es ein Anliegen, die Jugend-und Freizeiteinrichtungen attraktiv für ihre Zielgruppen zu gestalten. Daher zeigte er sich offen für neue Ideen und wirkte 2016 an der Entstehung des Röhrenhotels am Jugendzentrum Ronneburg mit – das gerade von Individualreisenden, Wanderern und Urlaubern, die die Region mit dem Fahrrad erkunden, zur Übernachtung genutzt wird.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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