Nidderau: Grüne wollen Arbeit der Ortsbeiräte stärken

Ortsbeiräte sind ein wichtiger Teil der örtlichen Kommunalpolitik. Die Kandidaten sind mit den Sorgen und Wünschen der Bewohner der Ortsteile vertraut und können die Belange der Bürger in die städtischen Gremien direkt einbringen. Deshalb ist diese Arbeit von besonderer Bedeutung.

Die Grünen Nidderau treten in Heldenbergen mit Beate Kanzler (Heilpraktikerin) und Walter Heidrich (Maschinenbautechniker) zur Wahl an. Ziel beider Kandidat*innen ist, in Heldenbergen den Sportplatz zu sanieren und mit einer 400 Meter Bahn aufzuwerten und somit für mehrere Vereine attraktiver zu machen. Die Beruhigung der Ortsdurchfahrt Heldenbergen befindet sich schon seit längerem in der Bearbeitung und wird hoffentlich bald zu einer guten Lösung für die Heldenberger kommen. Sie wollen zudem unsere wertvollen Ackerböden erhalten und lehnen den Bau einer zentralen Großsportanlage ab.
In Windecken treten Nicole Stahlberg (Sozialarbeiterin), Alois Müller (Diplom-Volkswirt i.R.) Barbara Heilmann (Erzieherin) und Gerrit Rippen (Beamter) zur Wahl an. Den Windecker Kandidaten*innen liegt besonders die Belebung des Windecker Marktplatzes am Herzen. Es braucht in den Altstädten der Ortsteile Plätze zum Verweilen und Lebensräume statt Parkräumen. Ein Cafe in der Bücherei und der geplante Feierabendmarkt könnten dafür ein Anfang sein. Kulturelle Veranstaltungen gehören zum Ortskern. Kinder und Jugendliche sollen in die Gestaltungsprozesse zur Findung von Treffpunkten, zum Spielen und Verweilen einbezogen werden.
In Windecken am Gänsling befindet sich der erste´Solarpark in Nidderau. Er produziert 10 % des Nidderauer Strombedarfs. Solche Projekte wollen die Grünen voran bringen, um auf dem Weg zur Klimaneutralität weiter zu kommen. Ein weiterer Vorschlag dazu ist, auf dem Parkplatz des Schwimmbades Solarmodule aufzustellen und den enormen Strombedarf des Schwimmbades damit zu ergänzen.
Heldenbergen und Windecken sind, seitdem es die Stadt Nidderau gibt sehr zusammen gewachsen. Deswegen gibt es mehrere Themen, welche für beide Stadtteile gelten. Angestrebt wird die Nidderquerung mit Auenweg um auf kurzem Weg vom Schwimmbad zum Bahnhof Nidderau (Heldenbergen-Windecken) zu gelangen. Der soziale Wohnungsbau wird im kommenden Jahr mit dem Bau eines Mehrgeschosshauses am Blauhaus in Windecken voran gebracht. Dort entstehen ca. 30. Wohnappartements.
In Eichen bewerben sich Jürgen Jung (Rentner) und Birgit Muhs (Kauffrau) für den Ortsbeirat. In der Diskussion über den Bau eines Altenpflegezentrums suchen Befürworter und Gegner nach einer Lösung. Den beiden Kandidaten*innen liegt am Herzen, dass eine Lösung gefunden wird, die für alle eteiligten vertretbar ist. Der Kindergartenanbau wird demnächst beginnen. und die Frage der Umsetzung des APZ muss noch geklärt werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Thema Feuerwehr. In Eichen wird zur Zeit ein neues Feuerwehrhaus gebaut. Zur künftigen Nutzung des alten Feuerwehrhauses sollen Ideen gesammelt werden. Vielleicht entwickelt sich eine Bürgerinitiative zur Nutzung dieses Gebäudes, das mitten im Ortskern steht. Es ist geeignet als Treffpunkt, aber auch Gastronomie wäre eine Bereicherung zur Belebung des Ortskerns. Die Umwandlung des jetzigen Fußballplatzes in einen Kunstrasenplatz ist ein großer Wunsch der Eicher.

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In Erbstadt kandidieren Helmut Gockert (Dipl.-Psychologe i.R.) und Marion Richter(Dipl. Ingenieurin) für den Ortsbeirat. Beide Kandidaten setzen sich besonders für Wald, Natur und Artenschutz ein. In Nidderau gibt es ca. 1.000 Hektar Wald, ihn gilt es zu schützen und für den Klimawandel fit zu machen. Im Nidderauer Wald gibt es inzwischen eine Fläche von 8 % die als Naturwaldfläche gilt. In diesem Bereich darf der Mensch nur eingreifen, um eine Wegesicherung zu gewährleisten, so Helmut Gockert. Marion Richter weist darauf hin, dass auch der Schutz der Nidderauer Auenlandschaft und die Förderung von noch mehr biologischem landwirtschaftlichem Anbau zukunftsweisend und dringend notwendig sind. Die Förderung der Selbstvermarktung regionaler Produkte soll weiter gefördert werden. Für den Erbstädter Pfaffenhof wünschen sich die Kandidaten eine bessere Nutzung für alle Bürger und ein gutes Konzept zur Belebung des Ortskerns. Erbstadt braucht dringend wieder eine Hausarztpraxis, dafür setzen sich die Kandidaten ein.
In Ostheim kandidieren Otto Löber (Pfarrer i.R.) und Viola Haßdenteufel (Dipl. www.nidderecho.deSozialpädagogin). In den nächsten Jahren wird in Ostheim das neue Baugebiet Mühlweide 2 erschlossen, dies bringt neue Bürger nach Nidderau und erfordert das Neugestalten der örtlichen Infrastruktur. Bestehender Leerstand sollte mit Leben erfüllt werden. Das neue wegweisende Museumskonzept des Geschichtsvereins im Bürgerhof ist zu fördern und auszubauen, da es für Kitas und Schulen in ganz Nidderau ein hervorragender außerschulischer Lernort werden kann.

Quelle:  Bündnis 90/Die Grünen, OV Nidderau

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