Neue Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Nidderau

Arztsuche für andere Bereich geht weiter

Nidderau. – Vor einigen Monaten hat sich die Diplom-Pädagogin Christine Friedrich, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, in der Glockenstraße 4 in Windecken niedergelassen. Nach einem Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen absolvierte Frau Friedrich eine Weiterbildung zur Staatlich anerkannten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit Fachkunde Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie. Nach mehrjähriger Erfahrung in einer ambulanten psychotherapeutischen Praxis für Kinder und Jugendliche in der Landeshauptstadt und in der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie in den Vitos Kliniken Frankfurt und Marburg machte sich Christine Friedrich im September 2020 selbstständig.

Bereits 2018 hatte sie die in Nidderau praktizierende Diplom-Psychotherapeutin Roswitha Denbsky bei einer Fortbildung kennengelernt, die ihr von einer Vakanz im Bereich von Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche berichtete. Nach einer erfolgreichen Bewerbung bei der Kassenärztlichen Vereinigung und unter tätiger Mithilfe von Dr. Michael Gornowitz konnte Christine Friedrich in Windecken dann im vergangenen Jahr auch passende Räumlichkeiten finden. Ihr Therapieangebot umfasst das gesamte Spektrum an Störungsbildern von ADS und ADHS über Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen, Essstörungen, Streit in Familie, Trennung, Scheidung, Traumafolgestörungen und Tic-Störungen bis zu Entspannungsverfahren.

Zu erreichen ist die Diplom-Pädagogin, die eine Zulassung für alle Kassen und Privat hat, unter der Nummer 0151-202073484. Dieser Tage machte Bürgermeister Gerhard Schultheiß einen Antrittsbesuch bei Christine Friedrich und freute sich, dass mit der Praxis in Windecken ein wichtiger medizinischer Bereich nicht nur für die Stadt, sondern auch für das Umland nun abgedeckt wird. Die Diplom-Pädagogin bestätigte, dass der Bedarf sehr groß sei und ihr Klientel weit über Nidderau hinaus ansässig sei. Sie jedenfalls fühle sich in der Stadt sehr wohl und die Praxis sei gut angenommen worden.

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Arztsuche geht weiter

Die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin von Dr. Michael Schwenger wurde aus Altersgründen von dem Mediziner vor kurzem geschlossen. „Bei Herrn Dr. Schwenger habe sich wiederholt KinderärztInnen vorgestellt. Leider gab es bislang keine Zusage, obwohl die Übergabemodalitäten sehr fair sind.“, berichtet Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Er stehe nun im Kontakt mit einer Kinderärztin, die sich – eine erfolgreiche Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung vorausgesetzt – vorstellen könnte, nach Nidderau umzusiedeln. Die Suche nach einer Wohnung stehe ebenso im Mittelpunkt wie die schulische Versorgung ihrer Kinder, berichtet Bürgermeister Gerhard Schultheiß, der in vertrauensvollem Kontakt mit Herrn Dr. Schwenger und der Kassenärztlichen Vereinigung versucht, die Weichen zu stellen.

Weiterhin sucht die Stadt für Ärzte zwei jeweils 150 Quadratmeter große Räumlichkeiten, die als Praxen geeignet sind. Angebote werden an das Büro von Bürgermeister Gerhard Schultheiß (Telefon Frau Silvia Herrmann (06187/299-103) erbeten.

Quelle: Stadt Nidderau

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