Internationaler Tag des Waldes

Am 21.03.ist der internationale Tag des Waldes.

Der Name löst sofort Erinnerungen und Vorstellungen aus. Grüner Schatten, das Rauschen des Windes in den Kronen, der Gesang der Vögel, das Spiel des Lichtes, majestätische Stämme.
Wald ist für uns ein geradezu magischer Ort. Er verheißt auch Ewigkeit – und Verbindung in ferne Vergangenheit.
Ja, unser Verhältnis zum Wald gehört zu unserer Identität.

Aber wenn das alles keinen Bestand mehr hat?
Was ist, wenn der Wald in Gefahr ist?

Tatsächlich ist es so weit gekommen.
Und es ist ein weltweites Phänomen. Neueste Meldungen sprechen davon, dass selbst der riesige Amazonas-Urwald inzwischen mehr Kohlendioxid freisetzt als er binden kann.

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Unsere heimischen Wälder sind in einem beklagenswerten Zustand. Durch den Klimawandel bedingte Trockenheit macht selbst heimischen Baumarten zu schaffen und zu lange wurden unsere Wälder nur „bewirtschaftet” statt geschützt.
Wir benötigen aber für unsere Zukunft alle Funktionen, die uns der Wald schlicht durch seine Existenz so freigiebig zur Verfügung stellt: Sauerstoff, sauberes Grundwasser, Artenvielfalt, Pufferung von Klimaextremen.
Das Konzept der Nachhaltigkeit wurde nach den Waldverwüstungen seit dem Mittelalter in der frühen Neuzeit in der Waldwirtschafft entwickelt. Es hat sich bewährt und ist ein internationales Vorbild geworden. Es ist unsere Aufgabe, dieses Konzept weiter zu entwickeln und den Wald so zu schützen und zu pflegen, dass er seine vielfältigen Funktionen auch in Zukunft wieder und weiter erfüllen kann.
Darum wollen wir auch die Naturwaldflächen in Nidderau von derzeit 8% auf 15% steigern.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, OV Nidderau

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