Main-Kinzig-Kreis wirbt für praxisnahes Informationsangebot über Rechtsextremismus und seine Ausprägungen

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Digitale Präsentation „RECHTSaußen – MITTENdrin?“

Im Zusammenhang mit den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wirbt das Büro für interkulturelle Angelegenheiten gemeinsam mit der Ersten Kreisbreigeordneten Susanne Simmler für eine interessante Präsentation. Die mobile Ausstellung mit dem Titel „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ ist nur für wenige Tage im Main-Kinzig-Forum zu sehen, aber in vollem Umfang im Internet zu finden unter: www.rechts-aussen.de.

„Die aktuellen Umstände lassen keine öffentlichen Ausstellungen zu, aber wir wollen dennoch auf dieses wirklich umfassende und praxisnahe Informationsangebot hinweisen“, erläutert Susanne Simmler. Die insgesamt 26 Informationstafeln sind in fünf Themenblöcke unterteilt: „Von der Mitte bis zum Rand“, „Was ist Rechtsextremismus?“, „Organisations- und Erscheinungsformen“, „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ und „Was tun gegen Rechtsextremismus?“. Vorrangig dient die umfangreiche Präsentation zur Aufklärung über Rechtsextremismus, bietet jedoch auch weitergehende Informationen über konkrete Handlungsmöglichkeiten sowie umfangreiches Lehrmaterial.

Wie die Erste Kreisbeigeordnete betont, sind die Aspekte Fremdenhass, Ausgrenzung und falsch verstandener Nationalismus immer noch sehr aktuell. Rechtsextreme und rechtspopulistische Thesen und die entsprechenden Parteien verzeichnen einige Zustimmung. Auch in der Jugend sind rechtsextreme Einstellungen keine Seltenheit, wie die Ausstellung vielfach belegt. Vor dem Hintergrund rassistisch motivierter Attentate ist es dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten daher ein besonderes Anliegen, über Rechtsextremismus und die zum Teil schwerwiegenden Auswirkungen aufzuklären.

Die „Stiftung gegen Rassismus“ mit Sitz in Darmstadt koordiniert die jährlichen Wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert entsprechende Modellprojekte. Seit 2020 ist auch der Main-Kinzig-Kreis Mitglied in dieser Stiftung und unterstützt aktiv die Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Das Büro für interkulturelle Angelegenheiten hat dazu in diesem Jahr seine Arbeitsschwerpunkte um zwei Programme erweitert.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ mit den Partnerschaften für Demokratie (PfD) entwickelt lokale und regionale Bündnisse vor Ort und passende Strategien für konkrete Situationen. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf Maßnahmen und Projekte gelegt, die zur Förderung der Integration, der Demokratie und der Prävention vor Extremismus beitragen. Das Landesprogramm „Hessenaktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ wird von der Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) gefördert und ebenfalls im Büro für interkulturelle Angelegenheiten angesiedelt. Die DEXT-Fachstelle befasst sich vor allem mit der Unterstützung und Beratung von Betroffenen von rechten, rassistischen und anderen vorurteilsmotivierten Bedrohungen und Gewalt. Auch die Stärkung der Demokratie und der Einsatz gegen Rechtsextremismus bilden hier einen Arbeitsschwerpunkt.

„Mit den verbundenen Personalstellen können wir weitere präventive Angebote und Projekte im Main-Kinzig-Kreis auf den Weg bringen“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Das Büro für Interkulturelle Angelegenheiten mit dem Team Nadja Sabanovski, Lea Richter, Christin Hohenwarter Stephanie Buchhold und Abteilungsleiterin Monika Bornkessel ist hoch motiviert, diese Aufgaben anzupacken. Mit den erfolgreichen Bewerbungen für die beiden Programme haben sie auch schon die ersten Voraussetzungen dafür geschaffen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.rechts-aussen.de.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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