Hessen: Gespräche über die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

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Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: „Die Arbeit der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherung eines menschenwürdigen Daseins in unserem Sozialstaat.“

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann ist heute mit regionalen und überregionalen Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer zu einem digitalen Gespräch zusammengekommen. Kern des Austauschs war die umfangreiche Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts. Das zugrundeliegende Gesetz hatte der Bundesrat am 26. März 2021 beschlossen.

Die Justizministerin strich insbesondere Bedeutung der Betreuung für das Gemeinwohl heraus: „In einer Gesellschaft, die immer älter wird, nimmt auch die Bedeutung der Betreuung stetig zu. Wir alle haben als gemeinsames Ziel vor Augen, unterstützungsbedürftige Menschen optimal zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, kann die umfassende Reform des Betreuungsrechts als Meilenstein bezeichnet werden. Ganz besonders hervorheben möchte ich die stärkere Berücksichtigung von Wünschen der betreuten Personen sowie die Einführung eines beschränkten Ehegattenvertretungsrechts. Aber auch die Rahmenbedingungen für die Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer wurden erheblich verbessert. Bereits im Juni 2019 wurde der erste Schritt aus diesem großen Reformpaket vollzogen: die Verabschiedung der Erhöhung der Betreuervergütung um 17 Prozent. Damit sind die Grundlagen für die weitergehenden Reformen im Betreuungswesen gelegt worden, die nun zum 1. Januar 2023 in Kraft treten werden und viele Verbesserungen beinhalten.“

Wertschätzung für Betreuerinnen und Betreuer

Eva Kühne-Hörmann lobte zudem die gute Zusammenarbeit im Gesetzgebungsprozess: „In Hessen ist es gute Tradition geworden, dass ein enger Gesprächskontakt zwischen allen am Betreuungsverfahren beteiligten Berufsgruppen und Institutionen im Rahmen des ‚Netzwerks Betreuung Hessen‘ besteht. Es ist besonders wichtig, die verschiedenen Blickwinkel zusammenzuführen und sich gegenseitig über Entwicklungen zu informieren. Gerade dem Bundesverband der Berufsbetreuer bin ich dankbar für die langjährige gute Zusammenarbeit.“

Zum Abschluss ging die Justizministerin auch auf die besonderen Herausforderungen der Betreuerinnen und Betreuer ein: „Es ist mir sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Leistung und das Engagement, das die Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer erbringen, hohe Wertschätzung und Anerkennung verdient. Ihre wertvolle Arbeit ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherung eines menschenwürdigen Daseins in unserem Sozialstaat. Gerade in der heutigen Zeit braucht es Menschen, die für andere da sind. Diese schwierige Aufgabe leisten die Berufsbetreuer und Berufsbetreuerinnen mit Hingabe.“

Quelle: Land Hessen

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