Hessen fördert regionale Netzwerke der Hospizarbeit und Palliativversorgung

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Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Wir stärken und verbessern regionale Angebote zur Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase.“

„Leben bis zuletzt“, so sind die „Leitlinien zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung in Hessen“ überschrieben. Diese Überschrift verdeutlicht das Anliegen der Landesregierung, die Situation Sterbender zu verbessern und konsequent zu unterstützen. „Der Begleitung in der letzten Lebensphase widmen sich viele Menschen in Hessen an unterschiedlichen Orten und Einrichtungen. Mit der neuen Förderung wird die regionale Kooperation aller Engagierten gestärkt und die übergreifende Zusammenarbeit verbessert“, erklärt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose und ergänzt: „Ich freue mich, dass Hessen die Netzwerke der Hospizarbeit und Palliativversorgung als eines der ersten Bundesländer in dieser Form unterstützt und wertschätzt.“

In den vergangenen Jahren sind viele Angebote im Bereich der Hospizarbeit und Palliativversorgung entstanden, die bestenfalls regional vernetzt sind. „Künftig wird eine weitere Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung zentral davon abhängen, wie gut die regionale Vernetzung ausgestaltet wird. Alle Aktiven in der ambulanten, teilstationären wie stationären Sterbebegleitung sollen in regionalen Netzwerken gut zusammenarbeiten und kommunizieren können“, schließt Minister Klose.

Mit der nun möglichen Förderung der Kooperation von regionalen Netzwerken der Hospizarbeit und Palliativversorgung werden die existierenden Unterstützungsangebote stärker miteinander verbunden, die Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase sichergestellt und verbessert und nicht gewollte und unnötige Verlegungen in Krankenhäuser am Lebensende verringert.

Hintergrundinformation:

Hospizliche und palliative Unterstützung in Hessen richtet sich an Menschen in ihrer letzten Lebensphase wie auch an ihre Angehörigen. Sie ist ein Ausdruck gelebter Solidarität und mitmenschlicher Unterstützung. Engagierte in der Hospizarbeit beraten und begleiten Angehörige, bieten Angebote der Trauerbegleitung und fördern die oft tabuisierte Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben und Tod.

Aktuell sind in Hessen 100 ambulante Hospizinitiativen tätig. In den hessischen Hospizdiensten sind etwa 2.500 qualifizierte ehrenamtlich Tätige aktiv. Zusätzlich zu den ambulanten Hospizdiensten existieren in Hessen 23 stationäre Hospize sowie ein stationäres Kinderhospiz. Darüber hinaus versorgen 25 Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) – hiervon drei speziell für Kinder- und Jugendliche – rund um die Uhr schwerstkranke Menschen.

Weitere Informationen zu dieser Thematik

Quelle: Land Hessen

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