Kreisspitze antwortet auf die von der IHK geäußerte Kritik am Breitbandausbau

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Im sachlichen Dialog die Probleme erörtern und lösen

Kreisspitze antwortet auf die von der IHK geäußerte Kritik am Breitbandausbau

Main-Kinzig-Kreis. – Nach der von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern geäußerten pauschalen Kritik am Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis hat der verantwortliche Kreisbeigeordnete und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann unmittelbar den Kontakt zu Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde gesucht, um die genauen Gründe für die Kritik zu erfahren. Denn die in diesem Umfang geäußerten negativen Rückmeldungen aus dem Quartalsbericht der IHK decken sich nicht mit den Erfahrungen und der Auswertung der kreiseigenen Breitband GmbH, deren Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann ist. Problematisch dabei sei, dass die IHK eine anonyme Umfrage durchgeführt habe, die keine Rückschlüsse mehr auf einzelne Gewerbegebiete, geschweige denn eine genaue Benennung des Unternehmens selbst zulasse, um konkrete Hilfe anzubieten. „Genau das ist aber notwendig, um vorhandene Probleme zu lösen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Ottmann.

Mit einer Investitionssumme von 13,2 Millionen Euro werden derzeit insgesamt 145 Gewerbegebiete im Main-Kinzig-Kreis an das Glasfasernetz angeschlossen. Aufgrund der Fördermittel von Bund und Land können kostenlos rund 1.700 Gebäude direkt mit der schnellen Datenleitung verbunden werden. Die Infrastruktur, also das Netz, wird von der Breitbandgesellschaft vorgehalten. Telekommunikationsanbieter und somit direkter Ansprechpartner für die Unternehmen ist Vodafone.

„Der Main-Kinzig-Kreis ist hessenweit der erste Landkreis, der ein solches Projekt in Eigenverantwortung umsetzt. Und zwar auch in den Städten und Gemeinden, in denen andere Anbieter örtlichen Gewerbetreibenden im Hinblick auf FTTH überhaupt kein Angebot unterbreiten können. Genau das stärkt den Wirtschaftsstandort Main-Kinzig insgesamt und das ist das Entscheidende“, macht Landrat Thorsten Stolz deutlich. Der Landrat hatte zudem in einem Gespräch mit der Breitbandgesellschaft und dem verantwortlichen Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann seine klare Erwartungshaltung dahingehend geäußert, aufgetretene Probleme mit dem Betreiber Vodafone einer Lösung herbeizuführen, da dies ansonsten auch immer zu Lasten der kreiseigenen Breitbandgesellschaft gehe, obwohl diese für den Unternehmer vor Ort überhaupt nicht Vertragspartner sei.

„Wir sind mit unseren Partnern im intensiven Austausch“, so Ottmann, „um Versäumnisse und Hindernisse zügig zu überwinden und die Kommunikation mit den möglichen Kunden zu optimieren.“ Darüber hinaus wurde mit der IHK verabredet, dass die Breitbandgesellschaft des Kreises an den Adressatenkreis der ursprünglichen Umfrage eine eigenständige Umfrage versendet, um nicht nur undifferenzierte und anonyme Rückmeldungen, sondern belastbare Ergebnisse zu erhalten. „Mögliche Probleme lassen sich am besten im direkten Austausch erörtern und aus der Welt schaffen. Der sachliche Dialog sollte dabei immer die erste Wahl bleiben“, betonen Thorsten Stolz und Winfried Ottmann. Der seitens der IHK gewählte Weg über die Medien sei auch deshalb bedauerlich, da der Main-Kinzig-Kreis und die IHK fortlaufend im Austausch zu unterschiedlichen Themen- und Handlungsfeldern seien. Beispielhaft sind hier alle Themen rund um die Corona-Pandemie, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die laufende Standortkampagne des Kreises, das gemeinsame Vorgehen zum Landesentwicklungsplan oder die Initiative „Heimat shoppen“, die der Main-Kinzig-Kreis ebenfalls unterstützt.

Im Juli wird Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann das Thema „Breitband für Gewerbegebiete“ zudem in der Vollversammlung der IHK noch einmal ausführlich vorstellen. Denn auch auf Seiten der Breitband GmbH gibt es zu dem Projekt „einen gewissen Klärungsbedarf“. „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam am Ende ein gutes Ergebnis für die heimische erreichen können“, blicken der Landrat und der Wirtschaftsdezernent optimistisch voraus.

Sollte es darüber hinaus noch kurzfristigen Gesprächsbedarf geben, sollte man sich daran erinnern, dass man in einem Landkreis lebe, in dem der Erfinder des Telefons geboren wurde. „Wenn der Hauptgeschäftsführer der IHK irgendwo Probleme erkennt und nicht weiterkommt, so kann er zum Hörer greifen und sich jederzeit melden. In diesem konkreten Fall beim verantwortlichen Wirtschaftsdezernenten und Aufsichtsratsvorsitzenden der Breitbandgesellschaft Winfried Ottmann. Und wenn es hier kein Weiterkommen geben sollte, so stehe ich auch persönlich jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung“, verdeutlicht Thorsten Stolz abschließend.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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