Partnerschaften für Demokratie: Kreis erhält Förderung

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Simmler: Mit diesem Bündnis wollen wir Demokratie und Zivilgesellschaft stärken

Der Main-Kinzig-Kreis ist in das Programm „Partnerschaften für Demokratie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen worden. Die Zustimmung aus Berlin auf den Förderantrag des Kreises löste bei der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler Freude aus. „Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit sind nicht selbstverständlich. Sie bilden das Fundament einer freien, offenen Gesellschaft und wollen errungen, geschützt und gelebt werden. Ich freue mich, dass wir nun Gelder erhalten, die es uns wiederum ermöglichen, Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Main-Kinzig-Kreis gezielt zu stärken“, sagte Simmler.

Das Programm „Demokratie leben!“ läuft seit 2015. Damit unterstützt das Bundesministerium Maßnahmen, die dazu dienen, die Demokratie zu fördern, die Gesellschaft in ihrer Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen. Als Zielgruppe werden in erster Linie Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige und Bezugspersonen angesprochen. In einer nunmehr zweiten Förderperiode unterstützt das Bundesprogramm Städte, Gemeinden und Landkreise im Rahmen lokaler „Partnerschaften für Demokratie“.

„In dieser Partnerschaft werden wir im Main-Kinzig-Kreis mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, mit Vereinen, Verbänden und Religionsgemeinschaften sowie mit Menschen, die in der Kommunalpolitik aktiv sind, eng und kreativ zusammenarbeiten“, so Susanne Simmler: „All diese lokalen, gut vernetzten Akteurinnen und Akteure werden gemeinsame Ziele verfolgen: Wir wollen demokratisches Bewusstsein und Bewusstsein für Demokratie schaffen – auf breiter Basis, langfristig und nachhaltig. Wir wollen eine Kultur des respektvollen Miteinanders vorwärtsbringen.“

Zu den Aufgaben der „Partnerschaft für Demokratie“ gehört, Bürgerinnen und Bürger für Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Gewalt zu sensibilisieren. Unterstützt werden Projekte gegen Extremismus und Vorurteile. Auf diese Weise soll die kulturelle Vielfalt gefördert werden. Vor allem sollen gemeinnützige Vereine, Verbände und andere Initiativen gestärkt werden, die sich für gesellschaftliche Teilhabe und wertschätzendes Miteinander engagieren. Im Rahmen des Bündnisses sollen Verfahren entwickelt und etabliert werden, die die demokratische Beteiligung der Bürger besser gewährleisten. Als weitere mögliche Handlungsfelder nennt das Bundessozialministerium zudem Aktivitäten gegen Feindlichkeit gegenüber homosexuellen oder transsexuellen Menschen und die Prävention islamistischer Radikalisierung oder Islam- und Muslimfeindlichkeit.

„Wie diese Ziele erreicht beziehungsweise die Aufgaben angegangen werden, bleibt uns vor Ort überlassen. Das halte ich für ausgesprochen sinnvoll, weil die engagierten Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises am besten wissen, wo demokratische Defizite existieren. Sie verfügen über die Kompetenz und die Einsichten, um gemeinsam Strategien und Handlungskonzepte zu entwickeln, wie diese überwunden werden können.“ Als mögliche Maßnahmen nannte Susanne Simmler Film-, Plakat- und Ausstellungsprojekte, Aktionstage, Workshops, Debatten- und Dialogprojekte. „Ich bin schon jetzt gespannt auf die lebendige und bunte Vielfalt an Ideen zur Demokratieförderung, die wir im Main-Kinzig-Kreis umsetzen werden“, sagte die Erste Kreisbeigeordnete.

Eine „Partnerschaft für Demokratie“ besteht aus einer Koordinierungs- und Fachstelle, dem federführenden Amt, dem Begleitausschuss, dem Jugendforum und dem Aktions- und Initiativfonds. Diese Gremien und Stellen werden im Main-Kinzig-Kreis in den kommenden Wochen etabliert.

Zu den Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle gehört die Gesamtkoordination der „Partnerschaft für Demokratie“, die inhaltlich-fachliche Beratung von Projektträgern, die Begleitung von Einzelmaßnahmen sowie die Koordinierung der Arbeit des Begleitausschusses und des Jugendforums. Federführendes Amt im Main-Kinzig-Kreis wird das Amt für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration sein. Es kümmert sich um die ordnungsgemäße Verwendung der Fördermittel und ist die zentrale Anlaufstelle für die Koordinierungs- und Fachstelle. Zur Durchführung konkreter Vorhaben, stellt „Demokratie leben!“ dem Kreis Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung. Darüber, welche Projektideen verwirklicht werden, entscheidet ein Begleitausschuss. Ihm gehören neben Menschen aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen Bürgerinnen und Bürger des Kreises an. Um die Beteiligung von jungen Menschen zu stärken, wird ein Jugendforum eingerichtet, das von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet wird.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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