Zeichen zur Stärkung der Rechte aller Menschen – unabhängig davon, wen sie lieben und wie sie leben

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Landrat Stolz und Erste Kreisbeigeordnete hissen zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie Regenbogenfahne am Main-Kinzig-Forum

Main-Kinzig-Kreis. –   Als ein starkes und buntes Zeichen für Toleranz und gegen Hass wurde zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) eine Regenbogenfahne am Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen gehisst. „Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Anliegen, die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu stärken und zu schützen – hier in unserem Kreis und überall auf der Welt”, sagte Landrat Thorsten Stolz. Noch immer würden Menschen wegen ihrer Art zu leben und zu lieben angefeindet, verfolgt und ja sogar getötet.

Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler laden daher dazu ein, selbst ein starkes Zeichen zu setzen und gegen Hass, Hetze und Gewalt vorzugehen, egal, in welcher Form sich diese zeigt. „Menschen haben ein Recht darauf, so zu leben, wie sie es für richtig halten. Diese Vielfalt macht unsere Gesellschaft aus und muss niemandem Angst machen. Unsere Welt ist bunt, vielfältig und ebenso vielfältig sind die Menschen, die darin leben. Und das ist auch gut so. Andere mit Etiketten zu versehen und in Schubladen zu packen, bringt uns als Gesellschaft nicht weiter”, erklärt Susanne Simmler.

Der 17. Mai erinnert an den Tag, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor 31 Jahren beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu klassifizieren. „Die Rechte von Menschen, die andere Lebensentwürfe und Geschlechtsidentitäten haben, stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Wir sind aber alle dazu aufgerufen, nicht nur an diesem Tag genau hinzuschauen, wenn es darum geht, ein Zeichen gegen Hass und Hetze und für Offenheit und Toleranz zu setzen”, erklärt Thorsten Stolz, der zusammen mit Susanne Simmler und Grit Ciani, der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Main-Kinzig-Kreises, die Regenbogenfahne gehisst hat – als Signal für Vielfalt und Toleranz und gegen jede Form von Gewalt und Hass. „Es ist heute immer noch wichtig und erforderlich, auf die Lebenswirklichkeit queerer Menschen aufmerksam zu machen, sie sind in vielen Köpfen leider immer noch nicht gleichgestellt und fürchten Angriffe und Diskriminierung, wenn sie offen zeigen, wer sie sind und wie sie leben”, erklärte Grit Ciani.

„Angriffe auf offener Straße, wie sie immer wieder auch in Deutschland geschehen, dürfen wir als Menschen, die in einer offenen, toleranten Gesellschaft leben, nicht hinnehmen. Hier ist Aufklärung und eine klare Haltung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger gefragt. Welche sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität ein Mensch lebt, darf in der Arbeitswelt, im öffentlichen Raum, im Verein oder am Wohnort schlichtweg nicht zu Anfeindung oder Benachteiligung führen”, unterstreicht Thorsten Stolz und ergänzt: „Immer noch werden trotz deutlicher Gesetze in Deutschland laut einer Umfrage 30 Prozent der Homosexuellen und sogar mehr als 40 Prozent der Trans*-Menschen im Arbeitsleben diskriminiert. Deshalb bekunden wir nicht nur an diesem Tag Solidarität mit allen Menschen, die wegen ihrer Art zu lieben und zu leben verfolgt und sogar mit der Todesstrafe bedroht werden, unsere Solidarität.”

Vor etwas mehr als einem halben Jahr hat sich der Verein Queer Main-Kinzig gegründet. Mit viel Herzblut organisierten die Verantwortlichen unter Corona-Beschränkungen nun eine Veranstaltung auf dem Obermarkt in Gelnhausens, für die Thorsten Stolz und Susanne Simmler eine Videobotschaft aufgenommen haben. Darin wird zu einem wachsamen und respektvollen Umgang untereinander aufgerufen. Die Beiträge waren in einem Livestream und einer Radiosendung zu hören. Um den neuen Verein bei seiner wichtigen Arbeit zu unterstützen, steht die Kreisspitze in engem Austausch mit dem Vereinsvorstand. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass zum Internationalen Gedenktag IDAHOBIT erstmals auch im Main-Kinzig-Kreis Aktionen stattfanden”, erklärt die Erste Kreisbeigeordnete. Denn besonders im ländlichen Raum seien Beratungsangebote immer noch rar. „Trotzdem wollen wir nicht, dass Menschen alleine dastehen. Darum ist die Sichtbarkeit queerer Identität an solch einem Tag ein ermutigendes Zeichen, sich bemerkbar zu machen und Unterstützung in der Community zu holen”, betont Grit Ciani.

Interessierte können sich jederzeit unter www.queermainkinzig.de über die Vereinsarbeit informieren oder das Kontaktformular auf der Homepage für Anfragen nutzen.

Die Videobotschaften von Landrat Thorsten Stolz und Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler sind auf dem YouTube-Kanal des Main-Kinzig-Kreises zu sehen:

Thorsten Stolz: https://youtu.be/94eR-DtLSpw

Susanne Simmler: https://youtu.be/Do2sTITfzL0

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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