Covid: 50 Neuinfektionen, sechs Sterbefälle – Inzidenzwert weiter bei über 50

Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in:

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„Es gilt weiter das Prinzip Vorsicht und Rücksicht“

Main-Kinzig-Kreis. – Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises hat für den Mittwoch 50 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus erfasst sowie sechs weitere Sterbefälle aus Hanau (2), Bad Soden-Salmünster, Hammersbach, Maintal und Neuberg. Die Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt unverändert bei 55, das Robert-Koch-Institut (RKI) weist den Wert mit 53 aus.

Ausschlaggebend für weitere Lockerungen ist der vom RKI ermittelte Wert, hier können die Daten, die vom Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises gemeldet werden, von denen des RKI leicht abweichen, was sich aus einem unterschiedlichen Meldezeitpunkt ergibt. Derzeit gelten im Kreisgebiet die Bestimmungen und Auflagen der aktuellen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stufe 1) sowie die Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen. Für den nächsten Öffnungsschritt durch den Übergang in Stufe 2 muss laut Hessischem Sozialministerium „die Inzidenz in Stufe 1 weitere 14 Tage in Folge unter 100“ (MKK: 4. Tag in Folge) oder „die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 50“ liegen. Sämtliche Einstufungen und Zeitpunkte für Lockerungen werden durch das Sozialministerium auf der Internetseite www.soziales.hessen.de bekanntgegeben.

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sieht im derzeitig Infektionsgeschehen auf niedrigerem Level einen „Gemeinschaftserfolg vieler Beteiligter“. „Wir verzeichnen derzeit wenig Ausbrüche. Durch die umfangreichen Testungen erkennen wir frühzeitig Infektionen, das ist gerade angesichts der weiteren Öffnungsschritte im schulischen Bereich wichtig, die stattgefunden haben. Die Impfungen haben ebenfalls einen merklich dämpfenden Effekt aufs Infektionsgeschehen. Auf all das können wir durchaus im Main-Kinzig-Kreis stolz sein“, so die Erste Kreisbeigeordnete. Wo es aber bei jemandem zur Übertragung des Virus gekommen sei, etwa am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, steckten sich kurz darauf die Mitglieder des gemeinsamen Hausstands ebenso an. „Deshalb gilt bei aller Freude über deutlich niedrigere Zahlen an Neuinfektionen weiterhin das Prinzip Vorsicht und Rücksicht. Vieles ist aufgrund dieses Infektionsgeschehens wieder möglich und erlaubt. Aber auf die Hygiene- und Abstandsregeln können wir noch für längere Zeit nicht verzichten.“

Die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt bei 22.114. Als aktuell infektiös eingestuft werden 562 Personen. 20.945 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. 607 Personen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat zudem Coronavirus-Fälle an Schulen registriert. Betroffen sind das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen, die Albert-Einstein- und Erich-Kästner-Schule in Maintal, die Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Nidderau sowie die Sterntalerschule in Schöneck.

In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 47 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter sind 43 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 9 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen ist eine Person.

Die 50 Neuinfizierten kommen aus Hanau (17), Sinntal (8), Bad Orb (5), Bad Soden-Salmünster (3), Schlüchtern (3), Steinau (3), Bruchköbel (2), Gelnhausen (2), Hasselroth (2), Freigericht, Großkrotzenburg, Linsengericht, Maintal und Rodenbach.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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