Tag der Artenvielfalt? Was ist das denn?

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Um es kurz zu sagen: Wenn es bunt und vielfältig ist, Schmetterlinge flattern und die Luft von Duft und Vogelgesang erfüllt ist.
Und? Haben wir das? In den letzten Jahren eher nicht. Der deutsche Autofahrer kennt ja den „Windschutzscheibeneffekt”. Während man früher im Sommer regelmäßig Pausen machen musste, um die Windschutzscheibe zu reinigen, kann man heute von Frankfurt nach München fahren, ohne deswegen anhalten zu müssen.
Artenvielfalt bezieht sich immer auf einen festgelegten Raum. Wenn wir ganz Deutschland betrachten, dann haben wir eine enorme Artenvielfalt. Vom Seehund bis zum Edelweiß – alles da.
Wenn der Begriff „Artenvielfalt” aber sinnvoll verwendet werden soll, dann bezieht er sich auf kleinere Gebiete – am besten mit ähnlichen Lebensbedingungen (also ein „Lebensraum” oder ein geographisches Gebiet).
Und hier macht sich in den letzten Jahren bemerkbar, dass sowohl Arten verschwinden – und das rapide schnell – und zudem sich die Balance zwischen den Arten gewaltig verschiebt.

Waren früher die Wiesen bunt, so sind sie heute vor allem grün. Schaut man genauer nach, dann kann man all die bunten Wiesenblumen noch finden – nur in wesentlich geringerer Anzahl. Sehr zugenommen haben hingegen die Gräser. Die bringen zwar einen guten Futterertrag, für die Artenvielfalt sind sie aber längst nicht so wertvoll wie Pflanzen, die nicht vom Wind, sondern von Insekten bestäubt werden.

Das ist eine weltweite Tendenz. Der “Living Planet Index” des WWF konstatierte im Mai 2008, dass die Artenvielfalt auf der Erde zwischen 1970 und 2005 um 27 Prozent gesunken ist. Besonders betroffen waren diesen Erhebungen zufolge Land- und Süßwasserbewohner im asiatisch-pazifischen Raum. Rund 34.000 Arten sind laut WWF vom Aussterben bedroht.

Kann man denn was tun? Aber sicher. Kein Gift im Garten, weniger mähen, nicht mulchen, Blühstreifen mit heimischen Pflanzen anlegen und und und … es sind viele kleine Schritte – aber wir alle können etwas für den Erhalt der Artenvielfalt tun.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, OV Nidderau

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