Beruwala braucht weiter Hilfe aus dem Main-Kinzig-Kreis

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„Beruwala braucht angesichts der schwierigen Pandemielage auch weiterhin dringend die Hilfe aus dem Main-Kinzig-Kreis“ – dieses Fazit zieht Ursule Conen, die bisherige Kreistagsabgeordnete aus dem Main-Kinzig-Kreis, die seit Jahren Altlandrat Karl Eyerkaufer und dessen Ehefrau Marion Eyerkaufer bei deren Arbeit für die Hilfsprojekte für Beruwala tatkräftig unterstützt.

Ursule Conen hat Beruwala unlängst besucht. „Seit einem Jahr konnten wir uns wegen der Corona-Pandemie nicht mehr selbst davon überzeugen, wie die privaten Spenden aus dem Main-Kinzig-Kreis in Beruwala eingesetzt werden. Aber es ging uns ja nicht nur darum zu sehen, wie viele Häuser inzwischen gebaut wurden, ob die Zahnarztpraxen jetzt mit neuen Stühlen versehen sind oder ob der neue Kindergarten übergeben werden konnte. Mir persönlich ging es vor allen darum, ob unsere Unterstützung in Form von Patenschaften für die Kinder eines Waisenhaus auch bei den Kinder ankommen und ob Ausbildungssparkonten angelegt werden. Es ging auch darum zu erkennen, welche Probleme vor Ort durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie entstehen, etwa Ausgangssperren und knappe Nahrungsmittelreserven. Erschreckend war es zu erleben, wie sehr die Bevölkerung zunehmend verarmt, denn der ausbleibende Tourismus bedeutet, dass den Menschen vor Ort die Einnahmen wegbrechen“, schildert Ursule Conen die Lage. „Aktuell befindet sich Sri Lanka wieder im Lockdown. Das bedeutet Ausgangssperren und nur eine Person einer Familie darf täglich das Haus für eine Stunde zum Kauf von Lebensmitteln verlassen. Diese sind aufgrund der Lage teuer geworden. Touristen und Geschäftsleute dürfen zur Zeit nicht einreisen. Die Lage wird durch das Schiffsunglück zusätzlich verschärft, die Fischer haben Fangverbot. Das ist für die dort lebenden Menschen eine Katastrophe“, führt Ursule Conen weiter aus. Der Main-Kinzig-Kreis werde deshalb mehreren hundert Fischerfamilien Nahrungsmittelpakete zur Verfügung stellen.

Im Helferkreis in Deutschland sei intensiv diskutiert worden, ob eine Reise nach Beruwala zu verantworten und überhaupt möglich sei. „Wir waren uns aber alle einig, dass es nach einem Jahr jetzt Zeit ist, auch unseren Kontaktpersonen in Beruwala zu signalisieren, dass wir nicht nur Geld zum Überleben und zur Fortsetzung der Projekte überweisen, sondern sie auch direkt vor Ort unterstützen. Wir waren uns ebenfalls einig darin, dass es auch dringend notwendig ist, persönlich Danke zu sagen“, erläutert Ursule Conen.

„Wir sind Ursule Conen absolut dankbar dafür, dass sie aus dieser Einstellung heraus nicht nur fünf PCR-Tests, den Flug, und auch 14 Tage strengste Quarantäne in einem Hotel einschließlich aller Kosten auf sich genommen hat, um genau dies zu tun: Projekte zu Ende zu führen, neue Projekte anzunehmen, unseren Helfern Irsan Mohamed und Rila Farook und ihren Familien unseren ganz herzlichen Dank zu überbringen und sich selbst davon zu überzeugen, dass unsere Lebensmittelspenden das Überleben vieler Familien gesichert haben“, erklärt Karl Eyerkaufer, der die Hilfsprojekte 2004 initiiert hat und dabei von Matthias Zach, dem früheren Kreisbeigeordneten, tatkräftig unterstützt wird.

„Meine Arbeit direkt in Beruwala hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der regelmäßige persönliche Kontakt vor Ort ist. So konnten doch eine Menge Unklarheiten beseitigt und an vielen Stellen sofort notwendige Hilfen erkannt und eingeleitet werden“, stellt Ursule Conen fest. Als bestes Beispiel hierfür nennt sie die Sanierung eines Hauses, das direkt nach dem Tsunami von Spenden aus dem Main-Kinzig-Kreis gebaut wurde. „Bei der Besichtigung kurz vor Beendigung der letzten Malerarbeiten stellte ich fest, dass ein Dachbalken durchgebrochen und ein weiterer völlig zerfressen war. Meine Nachfrage ergab, dass diese Arbeiten nicht gemacht wurden, weil dafür kein Geld mehr übrig war. Letztendlich wurden die Dachbalken ersetzt, nachdem ein Betrag von lediglich 100 Euro zusätzlich ausbezahlt wurde – derartige Kleinigkeiten können nur direkt vor Ort erkannt und geregelt werden“, erläutert Ursule Conen.

Unter anderem konnte sie zehn neue Häuser und eine Schule offiziell ihrer Bestimmung übergeben, ebenso gab es Laptops für zwei Ausbildungsklassen des Technical-Instituts, Schulkleidung für eine christliche Pre-School, einen E-Scooter für einen körperbehinderten Mann und viele Kleinspenden an verschiedene Familien und Waisenhäuser. Darüber hinaus verschaffte sie sich einen Überblick über den Stand der Sanierungs- und Bauarbeiten eines Waisenhauses für mehrfach beeinträchtigte Kinder und einer buddhistischen Schule und veranlasste weitergehende Arbeiten.

 

Wer die Not der Menschen in der Partnerregion des Main-Kinzig-Kreises lindern möchte, kann mit einer Spende auf folgende Sonderkonten bei allen drei Sparkassen im Main-Kinzig-Kreis helfen, Stichwort „Beruwala“:

Sparkasse Hanau:
BIC HELADEF1HAN, IBAN DE47 5065 0023 0000 0999 94
Kreissparkasse Gelnhausen:
BIC HELADEF1GEL, IBAN DE56 5075 0094 0000 0999 94
Kreissparkasse Schlüchtern:
BIC HELADEF1SLÜ, IBAN DE27 5305 1396 0000 0999 94

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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