Investitionsstau und mangelnde Pflege der städtischen Infrastruktur

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Der Kämmerer der Stadt Nidderau Rainer Vogel berichtet regelmäßig über den Kassenstand. So verkündete er auf der letzten Stadtverordnetenversammlung einen positiven Kassenstand von 3,2 Millionen Euro. Bei aller Freude über das starke Finanzpolster fragt sich die CDU Nidderau, ob noch die wichtigen Aufgaben der Stadtverwaltung ausreichend umgesetzt werden.

So wurden in den letzten Jahren die von den Stadtverordneten beschlossenen Investitionen nur zu einem kleinen Teil umgesetzt, was schon mehrfach von der Opposition moniert wurde. Und wenn man offenen Auges durch die Straßen Nidderaus geht, fällt einem das auch auf: Überall Mängel, sei es bei der Pflege der Grünflächen, beim Straßenzustand oder bei den städtischen Gebäuden. So bezeichnete beispielsweise der Vorsitzende des Kulturbeirats Jürgen Reuling in einem kürzlich erschienenen Interview die technische Ausstattung der Bürgerhäuser als “desaströs”.

Dem pflichtet CDU-Fraktionsmitglied Erich Lauer bei: “Man darf Infrastruktur nicht immer auf Verschleiß fahren, denn Eigentum verpflichtet. Wie jeder weiß, kostet es erheblich mehr, wenn notwendige Reparaturen und Instandhaltungen zeitlich immer weiter nach hinten geschoben werden, anstatt dass man sie zeitnah angeht. Und die dafür vorgesehenen Gelder sind ja da.”

Aus Sicht der CDU Nidderau wäre es an der Zeit, den Bürgerinnen und Bürgern etwas von der 2019 erfolgten Steuererhöhung in Form von einer ertüchtigten Infrastruktur und einer Absenkung der Grundsteuer wieder zurückzugeben.

Quelle: CDU Nidderau

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